Interessanter Artikel gegen ein gängiges Abnehm-Klischee

Schon gehört? „Langsames Abnehmen nicht besser als schnelle Diät“ @DIEZEIT /Gesundheit

Was soll man da noch glauben, trotz Studie…?! Hier geht’s zum Artikel.

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Beim Abnehmen dreht es sich nicht ständig um Essen?!

So paradox es für manchen auch klingen mag, aber für mich war es damals eine wichtige Einsicht und eine Wahrheit, die sich bestätigt hat: Beim Abnehmen dreht es sich nicht immer nur ums Essen. Es hat mit soviel mehr zu tun.

Ein Blick in die Welt der Diäten und man erkennt eines ganz klar. In der Regel dreht es vsich beim Thema Abnehmen und effektive Abnehm-Methoden entweder ums Essen oder es dreht sich ums NICHT-Essen. Letzteres würde ich für meine Begriffe ganz klar verneinen und ablehnen. Wenn Dir jemand rät, dass Du dann und dann nichts essen sollst und dann und dann dich wieder belohnen sollst, das kann nicht gut gehen und es ist für mich eine Qual-Vorstellung. Hinzu kommt, wer nachhaltig und auf Dauer sein Wunschgewicht halten möchte, der müsste, und das ist nur eine logische Schlussfolgerung meinerseits, von nun an sein Leben lang sich quälen – und belohnen – quälen – und belohnen….

Ich wollte das weder meinem Körper noch meiner Seele antun. Für mich war damals klar, ich möchte abnehmen und dieses Gewicht auf Dauer auch halten. Was bedeutet, dass ich meine Essgewohnheiten so einstellen muss, dass ich damit mein Leben lang zurecht komme. Eine Lebenseinstellung oder noch besser: Meinen persönlichen Lebensstil ändern.

Ich möchte aber nochmal auf besagte Tatsache zurück kommen, Essen oder NICHT-Essen. Mit Essen sei nun gemeint, dass fast niemand der Profit machen möchte, Dir auch mal erzählt, dass Abnehmen mit so viel mehr zu tun hat, als nur mit Lebensmittel. In einem Beitrag habe ich ja schon das Thema Abnehmen heißt Raum für die Psyche zu lassen, behandelt.

Nun kommt noch ein neuer Aspekt hinzu, der für mich in den letzten 4 Jahren eine enorme Rolle gespielt hat und ich es fast als meine Faustregel betrachte, um nicht rückfällig zu werden. Eine ganz einfach Regel:

Weiß deine Abnehmerfolge zu schätzen und bestrafe Dich nicht selbst, wenn das Gewicht mal schwankt.

Auch ich habe immer noch ab und an Schwankungen. Mal ein oder zwei Kilo mehr und dann kommen wieder die ganz normalen Tage, Tage voller Abwechslung, Aufgaben und Bewegung, in denen sich wieder alles normalisiert. Ich muss mir eingestehen, dass das einfach dazu gehört. Solange ich mich nicht in Frustration wälze und aus lauter Frust weiter, weiter und weiter alles verschlinge, weiß ich, dass sich alles wieder einpendelt.

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Lass Frust nicht aufkommen. In meinen Augen ist das der eigentliche Übeltäter, weshalb wir uns Kilos nicht verzeihen und uns selbst mit noch mehr Kilos bestrafen. Den Körper zu schätzen und zu wissen, dass Gewichtsschwankungen zum Leben, zum Abnehmen, dazugehören, ist die mehr als die halbe Miete vom Erfolg.

Warum nahm ich weiter ab?

Die Antwort auf die Frage liegt für mich heute auf der Hand. Weil mein Selbstbewusstsein stieg. Das Gewicht ging runter und runter und runter… und je mehr ich mich wohler fühlte, desto mehr habe ich mir Gewichtsschwankungen verziehen, denn ich wusste ES GEHT JA!!!!

„Sofern unser Selbstbewusstsein ausreichend hoch ist, verstehen wir es, uns realistische Ziele zu setzen und angemessene Mittel zu wählen, um sie zu erreichen.“ (Quelle)

Alles in allem habe ich irgendwann die Anfänge meiner Abnehm-Erfolge beim Riemen gepackt. Mein Selbstbewusstsein wuchs und damit ist die Angst gesunken, dass es wieder abwärts gehen könnte. Wachsendes Selbstvertrauen in mich und meinen Körper übertraf nicht nur Frustration sondern half mir dabei meine Fehler zu verzeihen. Bis heute.

 

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Bewegung nicht nur für den Augenblick – für ein ganzes Leben

Ich habe mit meinem Hobby einen Weg gefunden, wie ich es schaffe, mich regelmäßig zu bewegen. Auch wenn der Gang oft schwer und mühsälig ist, so ist Bewegung nicht nur eine Wohltat für den Körper und mein Wunschgewicht, es dient auch Geist und Seele.

Der Gang ins Fitnessstudio… oft passiert es mir: Ich sitze am Abend gemütlich zu Hause und denke mir, JA, morgen geht’s ins Fitnessstudio. In solchen Momenten bin ich dann richtig euphorisch und kann es eigentlich kaum erwarten, weil ich mir in Gedanken ausmale, wie ich trainieren werde. Manchmal würde ich sogar am Liebsten gleich gehen. Und am nächsten Tag? Hmm… wo ist sie denn hin, die Euphorie vom Abend zuvor.

Sie ist weg und ich empfinde es manchmal schon fast als ein Phänomen, dass mir das so oft passiert. Plötzlich habe ich einfach keine Lust mehr und spüre so eine vorgetäuschte Energielosigkeit. Und mit vorgetäuscht meine ich, dass mein Kopf mir das irgendwie alles nur einredet. Natürlich hab ich Energie. Wir alle haben sie, die Frage ist nur, ob unser Kopf uns mal wieder täuschen möchte und wir glauben, wir können das jetzt nicht. Und wüssten wir, zu was wir in Wirklichkeit alles in diesem Moment fähig wären, wären 24 Stunden vielleicht sogar viel zu wenig, für das, was wir alles machen könnten. Zuwas wir fähig sind.

Bewegung als ein Element des Lebens sehen

Aber Tatsache bleibt, ich habe das Fitnessstudio für mich als mein Hobby schon vor längerer Zeit entdeckt. Bewegung und darüber hinaus der Sport, sind unglaublich wichtige Elemente, die wir in das eigene Leben integrieren sollten. Ich kann auch nicht einfach tun und lassen, was ich möchte.

Ohne Bewegung und nur zu essen, was ich möchte, geht nicht.

20150115_134103Auch wenn ich es geschafft habe nachhaltig mein Wunschgewicht bis heute halten zu können, so ging das nur durch die Hilfe von viel Bewegung. Obgleich damit gemeint ist der Gang ins Fitnessstudio oder in die Stadt zu laufen, anstatt ständig mit dem Auto zu fahren.

„Regelmäßige Bewegung hält die inneren Organe und den Bewegungsapparat gesund und verzögert den natürlichen Alterungsprozess.
Wer sich von Jugend an fit hält, erhöht seine Chance, im Alter länger leistungsfähig zu bleiben. Aber auch in einem späteren Alter macht der Einstieg in ein regelmäßiges Bewegungsprogramm durchaus Sinn: Kreislauf und Muskeln stärken hat in jedem Alterpositive Auswirkungen auf den Körper und die Seele.“ (Quelle)

Ich habe meinen alltäglichen Bewegungsausgleich gefunden. Obwohl es auch für mich so oft Überwindung und Motivation kostet, ins Fitnessstudio zu gehen. Ich MUSS mich überwinden. EIn jeder muss sich überwinden, um Dinge zu erreichen. Und bin ich einmal dort wird ganz schnell aus einer Qual eine Wohltat. Eine Wohltat, nicht nur für den Körper, sondern auch, um den Kopf ausschalten zu können. Eine Wohltat für Körper, Geist und Seele.

Wie sieht es mit Deiner Motivation zu Bewegung aus?  In welcher Form, durch welches Hobby bewegst Du dich?

Artikel-Tipp:

Fit und munter im Alter – Aktiv im Alter (Bewegung hält fit) 

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Der Entsafter – mein Freund und Helfer jeden Tag

Niemand sollte sich einreden lassen, ein Entsafter sei etwas für faule Menschen. Egal welches Obst, ganz gleich welches Gemüse, ob gleich welche Variation. Sich einen Entsafter anzuschaffen muss nicht kostspielig sein und verschafft die nötigen Vitamine für jeden Tag.

So ein Entsafter ist schon eine tolle Sache. Ich hatte mir immer einen gewünscht und habe zu den Zeiten, als ich noch keinen besaß, einfach meinen Zauberstab verwendet und mir leckere Shakes zusammen gemixt. Doch diese Zeiten sind nun vorbei. Zu Weihnachten hat mir mein liebe Freund einen Entsafter geschenkt, nach den ich mich schon so lange gesehnt hatte. Und er bewährt sich einfach jeden Tag.

Wer keinen besitzt, der verpasst die Vorteile einer solchen Gerätschafft. Wer einen besitzt, der weiß wovon ich spreche. Ich liebe Obst und ich esse wirklich gerne Gemüse aller Art. Egal ob als Beilage, als Auflauf, Rohkost mit Dip. Ganz gleich. Aber oft überwindet man sich nicht jeden Tag die empfohlene Dosis an Gemüse und Obst zu sich zu nehmen. Der Entsafter hilft mir dabei. So ein Entsafter entsaftet einfach alles: Karotten, Äpfel, Orangen, Trauben, Ingwer, Rote Beete, Lauch, Zitronen, Kiwi, Bananen, Tomaten und so vieles mehr. Abhängig davon, was ich so da habe, entscheide ich mich jeden oder jeden zweiten Tag für einen neue Variante.

Ich SPÜRE die steigende Vitalität

Früher habe ich mich ziemlich oft ziemlich schläfrig gefühlt und war unglaublich Wetterfühlig. Na gut, wetterfühlig bin ich heute noch, aber ich habe nicht mehr das Verlangen danach mich ständig hinzulegen, bin aktiv, Ideenreich und fühle mich gut. Ich könnte es mir auch nur einbilden, dass es einer täglichen, gesunden Portion Vitamine liegt, aber interessanter Weise trifft meine Vitalität genau die Phase, in welcher ich begonnen habe, den Tag mit einem solchen eigenkreierten Saft zu beginnen.

Es muss kein Entsafter für 300 Euro sein

Unser Entsafter hat um die 35 Euro gekostet und die Verkäuferin meinte, es gäbe keine WIRKLICHEN Unterschiede, ob man sich nun einen für 180 Euro oder eben um 35 Euro zulegt. Unterschiede würden sich dann – und das kann ich bestätigen – bei Kleinigkeiten zeigen, wie die Lautstärke oder auch die Steh-Stabilität des Gerätes. Für alle sonst würde das selbe Prinzip gelten: Entsaften auf Teufel komm raus.

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Ich kann es nur jedem ans Herz legen, der den Tag so beginnen möchte und damit sein Gewissen schon einmal beruhigt hat. Solch eine Investition lohnt sich und ich bereue es mit keinem Tag.

Die wichtigsten Tipps zum Entsaften

Nur  entfärnen, was nötig ist

Bei gewissem Obst und Gemüse sollte man die Schale wie auch die Kerne entfernen, da sie einfach zu dick bzw. zu groß für das Maschinen-Messer sind und das Gerät auf Dauer beschädigen würden. Hierzu zählt die Haut von Orangen, Zitronen usw. Wie auch die Steine und Kerne von Kirschen, Pfirsichen oder Nektarinen.

Olivenöl für die Aufnahme von Betacarotin

Gibt man Karotten in den Entsafter, so lohnt es sich einen halben Teelöffel Olivenöl in ein 0,25 Glas hinzuzugeben, da der Körper so das Betacarotin besser aufnimmt. Ein Tipp, den mir meine Oma schon mitgegeben hat. Wer einen ausführlichen Artikel allgemein zu Karotten und Öl lesen möchte, hier habe ich einen herausgesucht. Zum Artikel…

Nach und nach das Obst/Gemüse in die Maschine

20150115_105337Ein einfacher Tipp aus eigener Erfahrung. Gibt man zu viel Obst und Gemüse gleichzeitig in den Trichter, staut sich der ausgepresste Saft im darunterliegenden Behälter und schwappt über bzw. zurück in den Behälter mit den Abfallresten. Also lieber nach und nach hineingeben.

Ausprobieren, ausprobieren, ausprobieren

20150115_105652Ausprobieren, was das Gemüsefach aus dem Kühlschrank so her gibt. Es entstehen Kombinationen, von denen man nicht geglaubt hat, dass sie so gut schmecken würden. Und ein Stück Ingwer in jedem Saft hat noch keinem Immunsystem geschadet!

 

 

Link-Tipp:

Müssen Möhren mit Fett gegessen werden? – DIE ZEITGesundheit

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Schoko ist nicht böse – über das Paradoxon Abnehmen und Geniessen

Es klingt immer zunächst nach einem Paradoxon: Abnehmen und Genießen. Für viele vielleicht sogar eine Wunschvorstellung. Für mich war es nicht länger eine Sehnsucht, es war und ist meine Realität. Ein Artikel über ein Leben nach dem Abnehmerfolg, das nicht aus weiteren Zahlen und Fakten besteht.

Erst kürzlich habe ich einen Beitrag darüber gelesen, wie man das Gewicht, das man erreicht hat, langfristig und nahhaltig hält. Das war ein langer, langer Text mit vielen Berechnungen und mit vielen Zahlen und vielem, vielem, was man sich merken sollte. Aber ich frage mich wer das tut? Ich meine ich würde diese Frage wirklich gerne mal an eine oder DIESE Community stellen?

Ich habe lieber mein Leben geplant

Neben all dem, was man im Leben im Alltag noch so zu tun hat: Arbeiten, die Familie versorgen, Hobby, Haushalt, Bürokratie, etc. Wie soll das funktionieren? Wie viel Plan kann und sollte man sich nach dem Abnehmerfolg noch machen? Und mit Plan meine ich Fakten über Fakten, an die man jede Sekunde denken muss, denn habe ich mal einen Punkt vergessen, ohje, bin ich schon wieder vom Plan abgewichen. Kopf zerbrechen und noch mehr Stress, was meiner Ansicht nach nicht wirklich den Abnehm-Prozess unterstützt.

 Schokolode ist nicht böse

Sich während einer Diät oder einer Abnehmkur einen Plan zu machen ist absolut klar und wie so viele Projekte wie beispielsweise Weight Watchers, basierend auf einem strikten Punktesystem. Und da muss ich nunmal, komme was wolle, mitrechnen und mich daran halten! Aber wenn wir es geschafft haben, wenn ein Mensch sein Wohlfühlgewicht erreicht hat, heißt es doch wieder mit dem Leben zu beginnen und das wirkliche Leben (nicht das Leben, bestehend aus essen) zu genießen.

„Intuitiv, das heißt Essen ohne Verbote. Schokoladentorte ist nicht böse, man sollte sie bloß nicht jeden Tag als Hauptmahlzeit auftischen, sondern wohldosiert genießen. Außerdem haben intuitive Esser ein ausgeprägtes Körperbewusstsein und achten stärker auf physische Signale als auf die emotionale Verfassung.“ (Quelle)

Ich gehe ich solchen Momenten davon aus, denn so war es bei mir, dass der Körper und auch in erster Linie der Kopf verstanden hat, um was es wirklich geht. Zum Beispiel die Frage zu beantworten und uns klar darüber zu sein, weshalb wir früher gegessen haben und weshalb wir es jetzt tun. Ich denke dieser Grundsatz sollte geklärt sein und wissen wir die richtige Antwort, zeigt es uns, dass wir es geschafft haben. Keine Pläne mehr, kein zählen. Achtsam und aufmerksam mit Lebensmitteln umgehen, JA! Aber wissen, was wirklich zählt und was unserem Körper von nun an gut tut und was nicht.

Dieses Regelwerk begleitet mich

Ein Regelwerk, an das man sich insbesondere auch nach dem Abnehmerfolg, wunderbar halten kann, weil es so SIMPEL ist:

 Keine Kalorienzählen

Essen, wenn man Hunger hat

Auf die Signale des Körpers achten und eingehen

Jede einzelne Mahlzeit genießen

Nicht auf das Loch im Bauch warten

Verlockungen wiederstehen

Kleine Gewichtsschwankungen akzeptieren

Für Mamas: Die eigenen Kinder zu Genießern machen

Ein sehr interessanter Artikel hat mir diese Annahme ganz gut bestätigt und ich selbst kann nur jedem ans Herz legen, einmal darüber nachzudenken. Sich bewusst zu machen, dass Abnehmen und auch nach dem Erfolg nicht bedeutet, dass sich das ganze Leben von nun an nach einen Plan richtet. Ich hatte damals einen Plan, den habe ich bis heute. Aber dieser besteht darin meine täglichen Aufgaben zu bewältigen, mich um meine Familie zu kümmern und das Essen, was ich esse zu genießen und zwar in VOLLEN ZÜGEN. Bis heute machen ich drei Kreuze, denn es funktioniert!

Mein persönlicher Tipp:

Man sollte sich auch gewisse Beiträge aus Foren nicht so zu Herzen nehmen. Die haben mich persönlich immer ganz verrückt gemacht. Jeder sagt in einem Satz kurz und knackig etwas, was ihm gerade zu dem Thema einfällt, oft unfundiert und unbegründet. Man macht sich somit nur noch mehr verrückt. Was mir wirklich geholfen hat, gerade in der Zeit nach dem Erfolg, auch mal einen Lebensratgeber zu lesen, interessante ausführliche Blogbeiträge lesen, Artikel aus rennomierten Zeitschriften.

Artikel-Tipp:

Genießen und trotzdem schlank werden – Brigitte Online

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Abnehmen heisst sich selbst zu reflektieren und der Psyche Raum zu lassen

In Zeiten von Schnelllebigkeit, Hetzerei, Dynamik und „keine Zeit mehr haben“, kann es schonmal passieren, dass man sich selbst vergisst. Meine Überzeugung besteht allerdings darin: Wer langfristig abnehmen möchte, muss zu erst in sich selbst hineinblicken und dann erst in das gigantische Netzwerk der Abnehm-Methoden.

Mein persönlicher Appell an Alle, die ihr  Wohlfühlgewicht noch nicht erreicht haben, sich vielleicht gerade auf der Zielgeraden befinden oder noch ganz am Anfang stehen. Lasst Euch nicht beirren von einer Überflutung an Abnehm-Arrangements, 24-Stunden-Diäten, Einseitigen-Diäten, Anti-Jojo-Effekt-Diäten und was die Welt uns sonst noch so bereit hält. Ich denke es ist am Wichtigsten zunächst zu überlegen, wo man hin möchte.

Zu überlegen, was eigentlich das persönliche Ziel ist. Möchte ich mein Wunschgewicht auf Dauer halten können? Möchte ich auf Grund gesundheitlicher Beschwerden kurzfristig und schnell Gewicht verlieren? Möchte ich Gewicht verlieren, damit ich meinen Sport ausüben kann? Was es auch ist, das Motiv. Ich denke es spielt eine wahnsinnig enorme Rolle, dass man sich Schritt für Schritt vor Augen führt, was der Grund ist, weshalb man abnimmt und in welche Richtung der Erfolg irgendwann einmal führen soll. Denn auf diese Weise findet man auch die optimale Methode und den Weg zu sich selbst. „Beim Essen sind körperliche Bedürfnisse aufs Engste mit Stimmungen und Emotionen, Traditionen und Gewohnheiten verknüpft. Nur wer sich die Seele zur Verbündeten macht, kommt weiter. “ (Quelle) Methode nach Methode auszuprobieren halte ich für nicht besonders effektiv und verwirrt den Körper nur auf Dauer.

Im Kopf muss es KLICK machen

Lohnenswert ist mit großer Sicherheit auch der Weg zu einem Spezialisten, zu einem Arzt. Ich habe damals einen Punkt erreicht, andem ich einfach nicht mehr wusste, weshalb ich, egal wie sehr ich mich auch anstrenge, mich Bewege und diszipliniert bin, einfach keine Abnehm-Erfolge erziele. Folglich bin ich zum Arzt gegangen, um einmal mein Blut untersuchen zu lassen. Es war Gott sei Dank alles in Ordnung, denn meine Vermutung lag darauf, vielleicht einfach allergisch auf Gluten zu reagieren. Dass meine Zellen die Stoffe einfach nicht verarbeiten können. Auch der Arzt meinte, er würde das nicht an den Werten erkennen, dennoch wäre es eine Möglichkeit es einmal auszuprobieren und einfach mal auf Gluten-Produkte zu verzichten. Was ich dann auch getan habe. Ich dachte und hoffte sogar, dass dies der Grund für meine Gewichtzunahme, meine Schwermütigkeit und andauernde Müdigkeit sei. Konsequent zog ich es durch, doch auch dann änderte sich nichts. Wer meine ersten Beiträge kennt, der weiß, Gluten war nicht das Problem. Ich habe mein wahres Problem irgendwann erkannt und genieße heute, auf eine gesunde Art und Weise, so gut ich kann, die Dinge, die mir schmecken.

„Wer sich gesünder ernähren oder abnehmen will, muss sich die Psyche zur Verbündeten machen. Ohne sie läuft gar nichts.“ (Quelle)

Das Leben einmal selbst zu reflektieren, zu überlegen, weshalb man isst, wann man isst, kann wahre Wunder bewirken und vor allem für die Psyche, für den Kopf. Es ist nicht das blöde Gluten gewesen, was meinen Körper belastet hat. Es ist meine Psyche gewesen, die mich belastet hat. Meine Unzufriedenheit mit meinem Lebensabschnitt.

Nicht mein Bauch hatte Hunger, sondern mein Kopf

Als ich dann reflektierte, was eigentlich mit meinem Leben momentan los war, wurde mir plötzlich auch bewusst, dass ich Jahre lang gegessen hatte, nicht weil mein Bauch hunger hatte, sondern weil ich mich damit abgelenkt habe. An diese Erkenntnisse zu gelangen, von heute auf morgen das Klicken in seinem Kopf zu spüren und sich wieder selbst wahrzunehmen klingt für mich nach einem Wunder. Ein Wunder, dass allerdings keine Seltenheit ist, jedoch nur die Wenigsten und am aller Wenigsten die Medien darüber sprechen.

Artikel-Tipp:

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Nordic Walking als idealer Fettverbrenner

In jüngeren Jahren habe ich meine ganz persönlichen Erfahrungen mit Nordic Walking gemacht und es stellte sich heraus, dass sich, bei optimaler Technik, rasant ersichtliche Erfolge zeigen. Ein wahrer Katalysator für das verlieren von Gewicht.

Ich erinnere mich an meine noch viel jüngeren Zeit als ich ungefähr 17 Jahre alt gewesen bin. Wie ich schon über mich erzählt habe, fing es ja schon ein Jahr zuvor an, dass sich mein Körper extrem verändert hatte. Schon nach einem Jahr wurde es dann Zeit, dass ich wieder Sport mache, denn Tennis zu spielen hatte ich mit 15 Jahren aufgegeben. Also musste etwas Neues her, eine Abwechslung und vor allem viel Bewegung und das am Besten an der frischen Luft.

Mit Nordic Walking an der frischen Luft

Warum an der frischen Luft? Ich hatte Sport als Leistungsfach während dem Abitur und nichtsrunning-573762_640 wurde uns so sehr eingetrichtert wie die wahre Effektivität von Sport an der frischen Luft. Und so gern ich auch das Fitnessstudio besuche, Sport oder Fitness unter freiem Himmel zu betreiben ist in meinen Augen viel effektiver. Also entschied ich mich einmal Nordic Walking auszuprobieren. Wir wohnten damals direkt an einem Waldgebiet, das bot sich wunderbar zum ausprobieren und um lange Strecken walken zu können.

Der Erfolg war schnell sichtbar

Ich habe damit angefangen jeden Tag zu walken für jeweils circa eine halbe Stunde. Das reichte, vor allem für jeden Tag war das Genug. Und es zeigte wahrhaftig eine schnelle und vor allem effektive Wirkung. Meine Taille hatte ich schon zu dem Zeitpunkt bevor ich mit dem Nordic Walking anfing regelrecht verloren. Schon nach ungefähr zwei Wochen glich langsam meine goldene Mitte wieder einer weiblichen sinnlichen Form, kurz und gut, ich hatte wieder eine Taille. Und das war auch für meine Freunde ersichtlich. Ich denke man kann Nordic Walking mit den Bewegungen vergleichen, die man auf einem Cross-Trainer absolviert.

Die gleiche Erfahrung teilen auch Weitere Menschen, die erfolgreich abgenommen haben, wie auch Bettina Gawron in folgendem Beitrag. Sehr interessant sind ihre AKTIVEN Erfahrungen mit Nordic Walking.

Leider befand ich mich mit 17 in einer Zeit, in welcher alles noch etwas drunter und drüber ging. Folglich hielt das Walken nicht lange an. Aber empfehlen kann ich es aufjedenfall, denn der Erfolg hat sich gezeigt, in jeder Hinsicht.

Link-Tipps:

Wer mehr über die Technik erfahren möchte, der kann sich folgende Links anschauen, die ich persönlich zusammengesucht habe.

 

 

 

Nackte Wahrheiten – Kampagnen, die Frauen bestärken

Schönheitsideal ist nicht gleich Schönheitsideal, oder was meinst Du? Es gibt immer wieder Kampagnen, die zeigen, dass noch neben 90-60-90 noch das wahre Leben gibt. Die wahren Realitäten und Geschichten einer Frau.

Kampagne

gofeminin.de

„Nackt, ehrlich und wahnsinnig schön.“

 

 

 

In einer Zeit, in der als Schönheitsideal 90-60-90 gilt und die repräsentativen Medien uns vorgeben, was im Trend ist und was nicht, ist es kein Wunder, dass man sich hin und her gerissen fühlt und öfters an den eigenen Körpermaßen zweifelt. Die Kampagne „Bare“ von Michelle Fetsch hat mich  sehr fasziniert. Sie zeigt Frauen deren Körpermaße normalerweise keinen Platz in den Medien, der Werbung oder einer Cosmopolitan finden.

„Denn das, was uns in den Medien über Frauen vorgegaukelt wird, hat mit der Realität kaum etwas zu tun. Wir müssen nicht makellos, schlank und jung sein, um schön zu sein. Die Schönheit steckt in uns drin, wir müssen sie nur selbst sehen – und zeigen!“ (gofeminin.de)

Kein Photoshop, keine verlängerten Beine, keine radierten Hüften. Die Aussage dieser Kampagne ist einfach: Es geht hierbei nicht nur um das Äußere (wie sonst), sondern um die Geschichte hinter dem Menschen, hinter einer Frau. Ihre Körper spiegeln auch ihre Persönlichkeit wieder sowie ihre Vergangenheit.

Sich selbst zu lieben ist oft eine Herausforderung

Wenn ich das ganze einmal selbst reflektiere kann ich nur sagen, Respekt für diese Frauen. Respekt für diese Kampagne. Ich selbst bin zu den Zeiten, als ich mit mir selbst unzufrieden war und ich mehrere Kilos hatte, sowas von unzufrieden mit mir selbst gewesen, dass ich mich in jedem Bikini, in jedem kurzen Rock geschämt habe. Ich habe mich nicht wohl gefühlt, war kein bisschen selbstbewusst. Und sehe ich mir diese Kampagne an, kann ich nur sagen, ich wünschte ich hätte dieses Selbstbewusstsein gehabt. Und es bestätigt nur wieder die Tatsache, wie sehr man zuerst sich selbst schätzen muss, seinen Körper akzeptieren, bevor man ihn in Grund und Boden verändert.

Selbst meine Oma sagte einst zu mir, bevor ich mich nicht akzeptiere und meinen Körper zu schätzen weiß, der Kopf nicht schaltet, werde ich nur schwer eine Veränderung erreichen.

Also eine tolle Kampagne wie ich finde, von deren Sorte es viel mehr geben könnte! Gibt es noch weitere Kampagnen in der Art, die Du kennst und die dich bestärken?

 

Symbolische Aussagekraft – wenn Bilder uns beeinflussen

Wie viele lesen Beiträge zum Thema Gesundheit und Abnehmen und merken garnicht in wie weit das jeweilige Beitragsbild sie unbewusst beeinflusst. Viele Beispiele zeigen, dass Beiträge über das “zu dick sein” Bilder zeigen, die nicht passend gewählt sind und uns somit negativen Einfluss auf uns nehmen.

Im September 2014 bin ich über Facebook auf einen Artikel aufmerksam geworden und das lag eigentlich einzig und allein an der Ironie seiner Überschrift. Ich sah mir den Artikel an, es ging darum wie man den Schlaf als Workout nutzt. In einem Unterpunkt ging es darum, dass Schlafstörungen „dick“ machen können. Allein schon das Wort „dick“ hat mich wahnsinnig gestört, denn mal ernsthaft, wie kann man junge Frauen mehr verrückt machen, als durch solch geflügelte Worte. Am Schluss setzt manch einer noch Schlaftabletten ein, nur um die Schlafstörungen zu umgehen. Das mag übertrieben klingen, aber ganz ehrlich… ich glaube nicht, dass es so übertrieben ist.

Aber um zurück zum Thema zu kommen, ich sah mir das Beitragsbild an und als wäre das Wort „dick“ nicht schon genug gewesen, sehe ich auf dem Bild den Oberkörper einer schlanken Frau, die ihre – und ich übertreibe nicht – letzten überschüssigen Hautfetzen zusammenquätscht, um zu symbolisieren, sie habe zu viel. Oder wenn man es ganz wortwörtlich nimmt, sie sei zu „dick“. Ich habe dann einen Kommentar via Facebook dazu abgegeben, in dem ich klar meine Meinung dazu äußerte.

Ich werde den Artikel nicht zitieren, habe mir aber ein vergleichbares Bild herausgesucht, bei welchem man sich nun einfach vorstellt, das Thema dazu wäre Zu viele Kilos:

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In großen Verlagen sitzen in den einzelnen Abteilungen Mitarbeiter, die nur für die Bild-Datenbanken zuständig sind. Und das kommt dabei raus? Und das ist wie wir wissen kein Einzelfall. Gerade beim Thema Gesundheit und Abnehmen gilt in der heutigen Zeit oberste Sorgfalt bei der Auswahl der Beitragsbilder einzuhalten. Nicht umsonst gibt es zahlreiche Seminare, auch für uns Blogger, in denen geprädigt wird wie wichtig es ist bei der Auswahl der Bilder auf den Inhalt des Textes zu achten. Ein Bild sollte das wiederspiegeln, was zentrales Thema des Textes ist und umgekehrt. Denn vor allem im Internet haben Bilder eine unglaublich große und emotionale Aussagekraft.

Leider wurde, wie ich feststellen musste, trotz Einsicht bezüglich meines Kommentars, das Bild bis heute nicht geändert.

Mehr Sensibiliserung für Bilder zum Thema Abnehmen

Niemand sollte sich davon beeinflussen lassen. Das Internet ist voll davon und ich lese genug Kommentare von anderen Usern zu anderen Bild-Beiträgen, die den gleichen Gedanken haben wie ich. Ich habe leider keine Antwort darauf, weshalb das Thema Abenehmen mit solch einer Nicht-Sorgfalt und Nicht-Sensibilität behandelt wird. Ich würde es vielleicht wieder auf die Konsumgesellschaft schieben, aber es ist ja immer das Gleiche. Verstärkte Sensibilierung bezüglich Bild und Text-Auswirkungen auf die Psyche wäre mal ein Thema. Oder aber auch interne Schulungen für Mitarbeiter der Bild-Redaktionen wäre ein Versuch wert.

JoJo-Effekt, der Geldmacher schlecht hin – oder auch der Teufel in der Ananas

Der gute, alte Jojo-Effekt. Wir lesen darüber und so manche erlebten ihn vielleicht. Dass der Jojo-Effekt eine Begleiterscheinung ist, die durchaus auftreten kann bestreitet niemand. Die Frage die bleibt ist jedoch, in wie weit der Jojo-Effekt tatsächlich – gerade von den Medien und der Industrie – in unserer Konsumgesellschaft provoziert wird.

Ich meine, sprechen wir einen logischen Satz doch einfach mal klar und deutlich aus: Gäbe es keinen Jojo-Effekt mehr, bräuchten wir keine neuen Diätpläne (hätten viele neue Arbeitslose), keine neuen Ratgeber,  die einem neue Tipps für die Ernährung geben und schlussendlich… weitere Jojo-Effekte. Es scheint mir ein Teufelskreis zu sein, in den mehr als ich glaube geraten.

Ein simples Beispiel – die Ananas-Diät

Ich möchte versuchen meine Gedanken ganz simpel darzustellen. Wir sehen in einer Sportillustrierten einen Artikel über eine neue Diät. Für dieses Beispiel wähle ich die bekannteAnanas, Ananas und noch mehr Ananas „Ananas-Diät“. Auführlich wird in diesem Artikel also beschrieben, wie man durch primäres Essen von Ananas und dem primären Weglassen von allen anderen wichtigen Lebensmitteln schnell und effektiv Gewicht verliert. Was machen wir? Wir lesen die Worte „Gewichtverlust“ und „effektiv“ und rennen in den nächsten Supermarkt und kaufen uns einen Ananasvorrat für die nächsten 2 Monate, denn ich zitiere:

„Um Deinen (damit schon stark reduzierten) Tagesbedarf von 1000 Kilokalorien decken zu können, brauchst Du ungefähr zwei bis drei Kilo Ananas.“  (Website diaet.erbeerlounge.de)

So läuft es doch in den verrücktesten Fällen ab, oder? Ich glaube nicht, dass ich hier übertraube, es gibt so viel mehr als man glaubt.

Das Ende der Ananas ist gekommen

Und dann? Halten wir uns einen Monat lang diszipliniert an den Plan tagtäglich Ananas zu essen. Und wenn uns dann die Ananas schon zu den Ohren herauskommt, beenden wir die Diät. Nicht nur weil man keine Ananas mehr sehen kann, sondern auch weil der Erfolg sich bezahlt gemacht hat. Wie versprochen 5 Kg runter in einem Monat. So… und jetzt? Ein gesunder Menschenverstand weiß, dass wir jetzt, um weitere 5 Kg abzunehmen, weiterhin Ananas essen sollten. Aber niemand kann sich nur davon ernähren. Die Folge: Wir beginnen wieder normal zu essen und alles, was wir uns so HART erarbeitet haben, ist schneller wieder drauf als man denkt. Darf ich vorstellen: Der Jojo-Effekt.

Ich hoffe ich habe es nun so einfach vor Augen halten können, sodass man sieht was hier los ist. Denn was wäre nun die Folge für so viele? Sie probieren eine andere einseitige Diät, weil nur Ananas essen geht ja nicht!! Hmm… Und schon liefert die Nachfrage Stoff für die nächsten Diäten.

Ein Teufelskreis der Konsumgesellschaft

In dem Artikel, auf welchen ich mich bezogen habe wird – Gott sei Dank – auch auf die negativen Seiten solch einer Diät verwiesen, wie die Einseitigkeit und „Ananas, Ananas und noch mal Ananas“.  Aber Tatsache bleibt doch, wir kaufen und kaufen uns alles, was wir brauchen, um solche Diäten ( und ich rede hier nicht von Entschlackungstagen) meistern zu können, weil man sich nachhaltigen Erfolg wünscht. Nachhaltig ist hierbei jedoch nur, dass wir gewissenhaft und nachhaltig einen Jojo-Effekt erzielen, der einen dazu drängt, deprimiert zu sein und weitere ungesunde einseitige Diäten auszuprobieren. Ein Teufelskreis der Konsumgesellschaft.