Beim Abnehmen dreht es sich nicht ständig um Essen?!

So paradox es für manchen auch klingen mag, aber für mich war es damals eine wichtige Einsicht und eine Wahrheit, die sich bestätigt hat: Beim Abnehmen dreht es sich nicht immer nur ums Essen. Es hat mit soviel mehr zu tun.

Ein Blick in die Welt der Diäten und man erkennt eines ganz klar. In der Regel dreht es vsich beim Thema Abnehmen und effektive Abnehm-Methoden entweder ums Essen oder es dreht sich ums NICHT-Essen. Letzteres würde ich für meine Begriffe ganz klar verneinen und ablehnen. Wenn Dir jemand rät, dass Du dann und dann nichts essen sollst und dann und dann dich wieder belohnen sollst, das kann nicht gut gehen und es ist für mich eine Qual-Vorstellung. Hinzu kommt, wer nachhaltig und auf Dauer sein Wunschgewicht halten möchte, der müsste, und das ist nur eine logische Schlussfolgerung meinerseits, von nun an sein Leben lang sich quälen – und belohnen – quälen – und belohnen….

Ich wollte das weder meinem Körper noch meiner Seele antun. Für mich war damals klar, ich möchte abnehmen und dieses Gewicht auf Dauer auch halten. Was bedeutet, dass ich meine Essgewohnheiten so einstellen muss, dass ich damit mein Leben lang zurecht komme. Eine Lebenseinstellung oder noch besser: Meinen persönlichen Lebensstil ändern.

Ich möchte aber nochmal auf besagte Tatsache zurück kommen, Essen oder NICHT-Essen. Mit Essen sei nun gemeint, dass fast niemand der Profit machen möchte, Dir auch mal erzählt, dass Abnehmen mit so viel mehr zu tun hat, als nur mit Lebensmittel. In einem Beitrag habe ich ja schon das Thema Abnehmen heißt Raum für die Psyche zu lassen, behandelt.

Nun kommt noch ein neuer Aspekt hinzu, der für mich in den letzten 4 Jahren eine enorme Rolle gespielt hat und ich es fast als meine Faustregel betrachte, um nicht rückfällig zu werden. Eine ganz einfach Regel:

Weiß deine Abnehmerfolge zu schätzen und bestrafe Dich nicht selbst, wenn das Gewicht mal schwankt.

Auch ich habe immer noch ab und an Schwankungen. Mal ein oder zwei Kilo mehr und dann kommen wieder die ganz normalen Tage, Tage voller Abwechslung, Aufgaben und Bewegung, in denen sich wieder alles normalisiert. Ich muss mir eingestehen, dass das einfach dazu gehört. Solange ich mich nicht in Frustration wälze und aus lauter Frust weiter, weiter und weiter alles verschlinge, weiß ich, dass sich alles wieder einpendelt.

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Lass Frust nicht aufkommen. In meinen Augen ist das der eigentliche Übeltäter, weshalb wir uns Kilos nicht verzeihen und uns selbst mit noch mehr Kilos bestrafen. Den Körper zu schätzen und zu wissen, dass Gewichtsschwankungen zum Leben, zum Abnehmen, dazugehören, ist die mehr als die halbe Miete vom Erfolg.

Warum nahm ich weiter ab?

Die Antwort auf die Frage liegt für mich heute auf der Hand. Weil mein Selbstbewusstsein stieg. Das Gewicht ging runter und runter und runter… und je mehr ich mich wohler fühlte, desto mehr habe ich mir Gewichtsschwankungen verziehen, denn ich wusste ES GEHT JA!!!!

„Sofern unser Selbstbewusstsein ausreichend hoch ist, verstehen wir es, uns realistische Ziele zu setzen und angemessene Mittel zu wählen, um sie zu erreichen.“ (Quelle)

Alles in allem habe ich irgendwann die Anfänge meiner Abnehm-Erfolge beim Riemen gepackt. Mein Selbstbewusstsein wuchs und damit ist die Angst gesunken, dass es wieder abwärts gehen könnte. Wachsendes Selbstvertrauen in mich und meinen Körper übertraf nicht nur Frustration sondern half mir dabei meine Fehler zu verzeihen. Bis heute.

 

 -> Hier geht’s zu weiteren Beiträgen aus Abnehmen und Psyche ?!

 

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