Abnehmen heisst sich selbst zu reflektieren und der Psyche Raum zu lassen

In Zeiten von Schnelllebigkeit, Hetzerei, Dynamik und „keine Zeit mehr haben“, kann es schonmal passieren, dass man sich selbst vergisst. Meine Überzeugung besteht allerdings darin: Wer langfristig abnehmen möchte, muss zu erst in sich selbst hineinblicken und dann erst in das gigantische Netzwerk der Abnehm-Methoden.

Mein persönlicher Appell an Alle, die ihr  Wohlfühlgewicht noch nicht erreicht haben, sich vielleicht gerade auf der Zielgeraden befinden oder noch ganz am Anfang stehen. Lasst Euch nicht beirren von einer Überflutung an Abnehm-Arrangements, 24-Stunden-Diäten, Einseitigen-Diäten, Anti-Jojo-Effekt-Diäten und was die Welt uns sonst noch so bereit hält. Ich denke es ist am Wichtigsten zunächst zu überlegen, wo man hin möchte.

Zu überlegen, was eigentlich das persönliche Ziel ist. Möchte ich mein Wunschgewicht auf Dauer halten können? Möchte ich auf Grund gesundheitlicher Beschwerden kurzfristig und schnell Gewicht verlieren? Möchte ich Gewicht verlieren, damit ich meinen Sport ausüben kann? Was es auch ist, das Motiv. Ich denke es spielt eine wahnsinnig enorme Rolle, dass man sich Schritt für Schritt vor Augen führt, was der Grund ist, weshalb man abnimmt und in welche Richtung der Erfolg irgendwann einmal führen soll. Denn auf diese Weise findet man auch die optimale Methode und den Weg zu sich selbst. „Beim Essen sind körperliche Bedürfnisse aufs Engste mit Stimmungen und Emotionen, Traditionen und Gewohnheiten verknüpft. Nur wer sich die Seele zur Verbündeten macht, kommt weiter. “ (Quelle) Methode nach Methode auszuprobieren halte ich für nicht besonders effektiv und verwirrt den Körper nur auf Dauer.

Im Kopf muss es KLICK machen

Lohnenswert ist mit großer Sicherheit auch der Weg zu einem Spezialisten, zu einem Arzt. Ich habe damals einen Punkt erreicht, andem ich einfach nicht mehr wusste, weshalb ich, egal wie sehr ich mich auch anstrenge, mich Bewege und diszipliniert bin, einfach keine Abnehm-Erfolge erziele. Folglich bin ich zum Arzt gegangen, um einmal mein Blut untersuchen zu lassen. Es war Gott sei Dank alles in Ordnung, denn meine Vermutung lag darauf, vielleicht einfach allergisch auf Gluten zu reagieren. Dass meine Zellen die Stoffe einfach nicht verarbeiten können. Auch der Arzt meinte, er würde das nicht an den Werten erkennen, dennoch wäre es eine Möglichkeit es einmal auszuprobieren und einfach mal auf Gluten-Produkte zu verzichten. Was ich dann auch getan habe. Ich dachte und hoffte sogar, dass dies der Grund für meine Gewichtzunahme, meine Schwermütigkeit und andauernde Müdigkeit sei. Konsequent zog ich es durch, doch auch dann änderte sich nichts. Wer meine ersten Beiträge kennt, der weiß, Gluten war nicht das Problem. Ich habe mein wahres Problem irgendwann erkannt und genieße heute, auf eine gesunde Art und Weise, so gut ich kann, die Dinge, die mir schmecken.

„Wer sich gesünder ernähren oder abnehmen will, muss sich die Psyche zur Verbündeten machen. Ohne sie läuft gar nichts.“ (Quelle)

Das Leben einmal selbst zu reflektieren, zu überlegen, weshalb man isst, wann man isst, kann wahre Wunder bewirken und vor allem für die Psyche, für den Kopf. Es ist nicht das blöde Gluten gewesen, was meinen Körper belastet hat. Es ist meine Psyche gewesen, die mich belastet hat. Meine Unzufriedenheit mit meinem Lebensabschnitt.

Nicht mein Bauch hatte Hunger, sondern mein Kopf

Als ich dann reflektierte, was eigentlich mit meinem Leben momentan los war, wurde mir plötzlich auch bewusst, dass ich Jahre lang gegessen hatte, nicht weil mein Bauch hunger hatte, sondern weil ich mich damit abgelenkt habe. An diese Erkenntnisse zu gelangen, von heute auf morgen das Klicken in seinem Kopf zu spüren und sich wieder selbst wahrzunehmen klingt für mich nach einem Wunder. Ein Wunder, dass allerdings keine Seltenheit ist, jedoch nur die Wenigsten und am aller Wenigsten die Medien darüber sprechen.

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4 Gedanken zu “Abnehmen heisst sich selbst zu reflektieren und der Psyche Raum zu lassen

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